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Ida Rolf

Dr. Ida Pauline Rolf widmete Ihr ganzes Leben der Erforschung der im Menschen von Natur aus angelegten seelisch, geistig und körperlichen Möglichkeiten der Selbst-Heilung.

Dr. Ida Rolf erhielt Ihren Doktortitel in Biochemie und wurde anschließend Professorin am Rockefeller Institut for Medical Research. Ab 1927 reiste sie durch Europa und studierte in der Schweiz Physik, Mathematik und Homöopathische Medizin. Sie suchte Antworten auf die gesundheitlichen Fragen von Freunden und Verwandten.

Da sie nicht bereit war, die damaligen Einschränkungen der Medizin hinzunehmen, bezog Sie eine breite Palette von Ansätzen mit ein: Ida Rolf beschäftigte sich mit den Techniken und Wirkungsweisen der Osteopathie und Chiropraktik, Sie übte sich in Yoga und Bewusstseinsstudien. Daraus entwickelte Sie das Konzept der Strukturellen Integration.

Der Kerngedanke, dass die Schwerkraft als organisierendes Element für die Körperstruktur und Bewegungskoordination, für die Wahrnehmung unserer Umwelt und für den menschlichen Ausdruck von entscheidender Bedeutung ist, ist bis heute revolutionär in der Körperarbeit. Durch die strukturelle Aufrichtung des Körpers im Rolfing kann die Schwerkraft als positive, aufrichtende Kraft genutzt werden. Anfang der 70er gründete sie in Boulder, Colorado das Rolf Institut. Strukturelle Integration wurde unter dem Namen "Rolfing" bekannt. 1979 starb Ida Rolf und hinterließ eine lebendige Methode, die heute von mehr als 1600 RolferInnen weltweit angewandt wird.

Ihre Überlegungen werden immer mehr von der heutigen wissenschaftlichen Forschung belegt. So zeigt sich, dass Dr. Rolf in vielerlei Hinsicht eine Pionierin Ihrer Zeit war.